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Grelckstraße, Hamburg-Lockstedt

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Ansicht vor der Sanierung
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Ansicht nach der Sanierung

Typologie:Mehrfamilienhaus
Baujahr:1968
Bauherr:privat
Einheiten:4 Wohneinheiten, 2 Gewerbeeinheiten, 1 neue Wohneinheit
Größe / Nutzfläche:512 m2 incl. Aufstockung
Primärenergiebedarf vorher:372,4 kWh/m2 a
Primärenergiebedarf nachher:33,2 kWh/m2 a
Einsparung Qp in %:88 %
Zeitraum der Arbeiten:2. Hälfte 2010
Kosten (netto), inkl. NK:1000.- €/m2
Kosten abzüglich Förderungen:800.- €/m2
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Die ersten Wände des Staffelgeschosses
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Einbau einer neuen Stahlbetontreppe
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WDVS in Verblendoptik mit Rohmasse
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Vorbereitung des WDVS für die Verblendoptik mit Rohmasse

Bauaufgabe:

Eine umfangreiche Energieberatung und eine anstehende Flachdachsanierung auf Grund von Undichtigkeiten waren die Ausgangslage. Es entstand die Idee, im Zuge der Dachsanierung ein Staffelgeschoss in Holzbauweise aufzusetzen und so eine zusätzliche Wohneinheit mit Dachterrasse zu schaffen. Die Planung und Ausführung zielte darauf ab, aus dem Altbau ein Energieeffizienzhaus zu machen.

Energieeinsparungen:

Das gesamte Gebäude, inkl. der Aufstockung, wird laut Berechnungen 80% weniger Energie verbrauchen, als das Bestandsgebäude vor der Maßnahme. Diese Einsparungen werden erreicht durch:

  • Umstellung der Heizung von einem überdimensionierten Öl-Kessel und dezentraler Warmwasserbereitung auf Gas-Brennwert mit solarer Heizungsunterstützung und zentraler solarer Warmwasserbereitung
  • Einbau einer zentralen Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und einem WRG von über 85%
  • Kellerdeckendämmung
  • Dämmung der Außenwände mit WDVS
  • Austausch der Fenster und Türen, die Wohneinheiten erhielten 3-Scheiben-Wärmeschutzverglasung
  • Dachdämmung und Dämmung des Staffelgeschosses mit Zellulose
  • Schaffen einer luftdichten Hülle, geprüft durch einen Blower-Door-Test

Förderungen:

Für die Bau- und Sanierungsmaßnahmen gibt es Fördergelder von der Hamburgischen Wohnungsbaukreditanstalt (WK) und der KfW Förderbank. Die WK bezuschusst den Bau der Aufstockung über das Förderprogramm Energiesparendes Bauen und die Sanierung über das Förderprogramm Modernisierung von Mietwohnungen Programm A - Stufe 2. Bei der KfW wurde ein Kredit über das Förderprogramm Energieeffizient Sanieren 151 mit dem Ziel Schaffung eines KfW-Energieeffizienzhaus 85 (EnEV 2009) beantragt.

Ergebnis:

Die Aufstockung entspricht vom energetischen Standard einem KfW-Effizienzhaus 55 (EnEV2009), mit der zusätzlichen Anforderung durch die WK, einen Jahres-Primärenergiebedarf von ≤ 40kWh/m² einzuhalten. Das gesamte Gebäude entspricht energetisch einem KfW-Effizienzhaus 70 (EnEV2009), wobei der Primärenergiebedarf mehr als 50% unter Neubauniveau liegt.

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Dipl. Ing. Architekt
Christian Buss
Energieberater

Bergstedter Markt 1
D 22359 Hamburg

Ruf 040-644 133 77
Fax 040-645 337 43
Mobil 0175-410 536 7

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